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Galerie im PONS

„Ins Auge gefallen“

Pflanzen- und Makro-Portraits – Fotografien von Hannes Kuhn

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Unter dem Titel „Ins Auge gefallen“ zeigt die BRÜCKE (Gemeinnützige therapeutische Einrichtungen) in ihrem Restaurant „PONS – Essen & Trinken“ eine Ausstellung mit Bildern des Lübecker Goldschmiedemeisters (Galerie NIMBUS) und Fotografen Hannes Kuhn. Der Künstler präsentiert einige seiner außergewöhnlichen Pflanzen- und Makro-Portraits. Mehr über den Künstler und seine Fotografie findet sich auf der Webseite www.kalophilos.de

Zitat von der Webseite: „Man sieht es, spürt es: Den 1949 in Lübeck geborenen Goldschmiedemeister und Fotografen Hannes Kuhn treibt nicht die Lust an wissenschaftlicher Dokumentation voran. Man könnte es meinen, für einen Augenblick vielleicht, so zurückhaltend fotografiert er seine pflanzlichen Sujets, seine Pflanzen-Portraits, wie er sie nennt – so wenig inszeniert er. Kuhn beherrscht den Takt der Zurückhaltung, doch das Wissenschaftliche ist seine Sache nicht. ‚Von klein auf fühlte ich mich zum Pflanzenreich hingezogen. Ich hatte, so oft es möglich war, meine Nase im Grünen‘, sagt Kuhn. Und so schlicht das klingt, so schlicht ist auch das, was er tut: Er fotografiert Pflanzen.

Kuhn zeigt seine Pflanzen – allesamt Gewächse seiner Heimat -, seine Blüten, Blätter, Gräser, Zweige oder Knospen, auf anschauliche Art und Weise. Nichts als die Pflanze selbst ist zu sehen, oder Teile von ihr, in ihrer Schlichtheit, doch paradoxerweise auch in ihrer Monumentalität. Mit den Pflanzen ist es so: Sie sind selbstverständlich und gleichzeitig unendlich kostbar. Sie sind mit einem Blick zu erfassen – doch könnte man Stunden vor ihnen verweilen. ‚Mein Anliegen ist es, etwas von dem weiterzugeben, was die Pflanzen mir geschenkt haben‘, so Kuhn.“

Bei den Makro-Portraits von Hannes Kuhn handelt es sich um fotografische Vergrößerungen eines Gesteins namens Pietersit oder „Sturmstein“. Diese raren Gesteinsformen gibt es nur in Afrika und China, sie sind nach ihrem Entdecker Sid Pieters benannt. Die Kräfte der Prozesse, die den Pietersit geformt haben, lassen sich durch fotografische Vergrößerung herauslesen und nachempfinden. Paralelle, wehende, strudelnde oder fließende Strukturen, die informellen Pinselstrichen gleichen, werden durch aufgelöste Formen gebrochen und abgelöst. Die Farbigkeiten der „Bilder im Stein“ spielen zwischen zeitgenössischer Charakteristik und spätmittelalterlichem oder barockem Gepräge.

Die Ausstellung mit Werken von Hannes Kuhn läuft vom 25. Oktober 2016 bis zum 20.02.2017 und ist werktäglich von 11.30 bis 15 Uhr zu besichtigen (Restaurant PONS, An der Untertrave 71-73 in 23552 Lübeck, Eintritt frei).

Interessierte Künstler für eine eigene Ausstellung im PONS sind herzlich eingeladen, sich mit dem ADiNet in Verbindung zu setzen.

Kontakt

DIE BRÜCKE Lübeck
ADiNet – Arbeits- und Dienstleistungsnetzwerk
Ansprechpartner: Tilman Schomerus
An der Untertrave 71-73
23552 Lübeck

Telefon 0451/ 397789-0
E-Mail: adinet@diebruecke-luebeck.de