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Workshop: Barrierefreiheit für psychisch erkrankte Menschen

Unter dem Titel „Barrierefreiheit für psychisch erkrankte Menschen – was bedeutet das und was gehört dazu?“ veranstaltet DIE BRÜCKE (Gemeinnützige therapeutische Einrichtungen) am 24. Februar 2016 (von 14 bis 18 Uhr) einen vielfältig besetzten und für das allgemeine Publikum offenen Workshop. Der Workshop findet statt im Veranstaltungsraum der BRÜCKE-Einrichtung in der Rabenstraße 3, 23566 Lübeck. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.

„Barrierefreiheit“ ist oft und zu Recht ein Thema im Zusammenhang mit körperlich beeinträchtigten Menschen. Hier ist es in der Vergangenheit an vielen Stellen bereits zu Fortschritten beim Abbau von Barrieren und damit zur Inklusion dieser Personengruppe gekommen. Doch Barrierefreiheit bedeutet auch, dass Menschen mit psychischer Erkrankung oder Behinderung solche Bedingungen vorfinden, dass sie gleichberechtigt an der Gesellschaft teilhaben können. Bekannt sind Barrieren in der Umwelt, wie fehlende Rampen oder Texte in unverständlicher Sprache. Daneben gibt es aber auch mentale Barrieren, wie z.B. in der Begegnung und in der Kommunikation – nicht nur im Alltag, sondern auch auf Ämtern, im Gesundheitswesen oder in Sozialeinrichtungen. Ein Ziel dieses von der „Arbeitsgruppe Inklusion“ der BRÜCKE initiierten Workshops ist daher: Mehr Sensibilität und ein Bewusstsein zur Verhinderung unsichtbarer mentaler Barrieren und für den Abbau von Stigmatisierung psychisch erkrankter Menschen zu entwickeln.

Die „Arbeitsgruppe Inklusion“ der BRÜCKE hofft auf eine rege Teilnahme und freut sich über das Mitwirken unterschiedlicher Fachleute, so dass viele Perspektiven des Themas behandelt werden können. Frank Nüsse, Geschäftsführer der BRÜCKE in Lübeck und Sissy Wiedemann (AG Inklusion) werden den Workshop eröffnen und in die Bedeutung des Themas einführen. An einer Podiumsdiskussion nehmen teil: Erika Bade (Behindertenbeauftragte der Hansestadt Lübeck), Ulrike Tietz (Sozialpsychiatrischer Dienst im Gesundheitsamt Lübeck), Ayse Förster (Jobcenter Lübeck, Öffentlichkeitsarbeit) und Ingo Ulzhöfer (EX-IN Schleswig-Holstein). Die Moderation des Workshops hat Dr. Michael Konrad, Mitglied des Vorstandes des Dachverbandes Gemeindepsychiatrie (Köln) übernommen. In Rahmen des Workshops wird es verschiedene Arbeitsgruppen („Worldcafé“) geben, die sich mit Einzelfragen zur Thematik befassen. Neben dem offiziellen Programm wird es einen regen Austausch von Meinungen und Erfahrungen zum Thema geben. Der Workshop möchte auch Ziele zur „Barrierefreiheit für psychisch erkrankte Menschen“ definieren und nächste Schritte bei der Realisierung von Barrierefreiheit festlegen.

Interessenten zur Teilnahme an dem Workshop können sich anmelden bis Freitag, 12. Februar 2016, beim: Sekretariat Die BRÜCKE gGmbH, Schwartauer Allee 10, 23554 Lübeck. Mail sekretariat@diebruecke-luebeck.de (Stichwort: „Workshop Barrierefreiheit“) oder per Telefon 0451 – 1400848 (Mo – Fr von 9.00 bis 16.00 Uhr).
Mit dieser Grafik möchte die "AG Inklusion" der BRÜCKE auf das Thema "Barrierefreiheit für psychisch erkrankte Menschen" hinweisen

Mit dieser Grafik möchte die „AG Inklusion“ der BRÜCKE auf das Thema
„Barrierefreiheit für psychisch erkrankte Menschen“ hinweisen