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Update: DIE BRÜCKE informiert zum Umgang mit dem Corona-Virus

Auch in Zeiten des Corona-Virus: Wir sind für Sie da bei seelischen Krisen und psychischen Erkrankungen!

Stand: 3.4.2020 14:00

DIE BRÜCKE Lübeck hat sich auf die Corona-Pandemie und die Anweisungen der Politik eingestellt und setzt diese um.

In unseren Einrichtungen haben unsere Fachkräfte alle notwendigen Maßnahmen zur Hygiene und zum Schutz der Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen getroffen.

Wer von uns begleitet, betreut oder behandelt wird, kann bei Bedarf Kontakt zu unseren Fachkräften aufnehmen.

Hier können Sie unsere Informationen als PDF herunterladen und ausdrucken:

Die Brücke Lübeck Corona Informationen 3.4.20

Infoblatt Corona-Virus in leichter Sprache

Ich werde normalerweise von der BRÜCKE begleitet, betreut oder behandelt. Jetzt habe ich dringend Hilfsbedarf. An wen kann ich mich wenden?

Im Krisenfall wenden Sie sich bitte an ihre Bezugsbetreuung. Wenn diese nicht zu erreichen ist, rufen Sie bitte unsere Beratungsstelle an: 0451/ 14008-70.

Bitte zögern Sie nicht, Ihre Bezugsbetreuung oder Ihre Ansprechparter*innen anzurufen!

Mein Alltag ist überhaupt nicht mehr so, wie ich es gewohnt bin. Ich habe sehr viele Regeln zu befolgen und kann viele Dinge, die ich mag, nicht mehr oder kaum noch machen. Warum muss ich mich so einschränken?

Wie Sie wissen, gibt es gerade eine Viruserkrankung, die sehr gefährlich ist, besonders für ältere Menschen und Menschen, die bereits eine schwere Erkrankung durchgemacht haben.

Die Bundesregierung hat sich zusammen mit Wissenschaftler*innen Maßnahmen überlegt, die helfen sollen, dass sich diese Erkrankung nicht so schnell ausbreitet und möglichst wenige Menschen erkranken. Dazu gehört, dass alle Menschen so wenig Kontakt zu anderen Menschen haben sollen wie irgend möglich und deshalb so viel wie möglich in ihren Wohnungen sind. Denn die Erkrankung gelangt durch Tröpfchen (Husten, Niesen, Speicheltröpfchen) von einem zum anderen.

Wir setzen diese Schutzmaßnahmen der Regierung innerhalb der BRÜCKE Lübeck kosequent um, damit Sie und unsere Mitarbeiter*innen gesund bleiben. Bitte unterstützen Sie uns dabei!

Ist es sinnvoll, dass ich einen Mundschutz trage?

Der Mundschutz ist lediglich eine gute ergänzende Schutzmaßnahme zu den drei wichtigsten Hygieneregeln, die auch mit Mundschutz unbedingt befolgt werden sollten:
1. regelmäßiges, ausgiebiges Händewaschen
2. Abstand zu anderen Menschen halten (1,5- 2 Meter)
3. möglichst wenige andere Menschen treffen

Ich bin Bewohner*in einer BRÜCKE-Einrichtung. Können wir uns innerhalb unserer Wohneinrichtung gegenseitig besuchen und treffen?

Im Moment ist es notwendig, nur noch mit sehr wenigen Menschen im Kontakt zu sein. In den Wohneinrichtungen werden kleine Teams aus wenigen Bewohner*innen und wenigen Mitarbeiter*innen gebildet. Wir bitten Sie, in nächster Zeit ausschließlich mit diesen Menschen in Kontakt zu sein.

Ich habe Sorge, dass mir Lebensmittel, Medikamente oder anderes Wichtiges ausgeht und ich mich nicht versorgen kann. Wie bekomme ich Hilfe?

Bitte besprechen Sie diese Ängste mit Ihrer Bezugsbetreuer*in und den Ihnen bekannten und vertrauten BRÜCKE-Mitarbeiter*innen. Diese werden selbst aktiv oder werden Sie bei der Organisation von Hilfe unterstützen. Außerdem zögern Sie nicht, weitere Angebote in Ihrer Nachbarschaft anzunehmen. Es gibt gerade viele Menschen, die gerne helfen möchten. Hier einige davon:

E-Punkt „Gute Nachbarschaft hilft“ -> Telefon: 0451 30 50 405

Nachbarschaftshilfe www.nebenan.de -> kostenlos anmelden und Hilfsangebote unter der eigenen Postleitzahl suchen -> kostenlose Telefon-Hotline: 0800-866 55 44

Lübecker Tafel -> aktuelle Ausgabestellen und -möglichkeiten finden Sie auf der Website -> Telefon: 0451 59 95 94

Ich bin Bewohner*in einer BRÜCKE-Einrichtung. Was passiert, wenn ich erkranke?

Wir von der BRÜCKE Lübeck bereiten uns intensiv darauf vor, auch im Infektionsfall für unsere Bewohner*innen da sein zu können. Alle unsere Bemühungen sind darauf ausgerichtet, dass erkrankte Bewohner*innen möglichst lange von vertrauten Menschen weiterbegleitet werden.

Ich bin Bewohner*in einer BRÜCKE-Einrichtung. Darf ich weiterhin meine üblichen Gänge außerhalb der Einrichtung machen? 

Im Moment bitten wir Sie dringend, die Wohneinrichtung möglichst nicht zu verlassen, damit Außenkontakte vermieden werden. Damit leisten Sie einen großen Beitrag, die Infektion möglichst lange von Ihrer Wohneinrichtung fernzuhalten. Wir bitten um Ihr Verständnis und Ihre Mithilfe für unsere Grundregel: Alle Bewohner*innen bleiben möglichst in der Häuslichkeit.

Ich bin Bewohner*in einer BRÜCKE-Einrichtung und möchte zu meiner Familie fahren. Ist das möglich?

Wir verstehen, dass Sie Ihre Familie sehen möchten, bitten Sie aber gleichzeitig, aus Rücksicht auf Ihre Mitbewohner*innen und unsere Mitarbeiter*innen das Infektionsrisiko so gering wie möglich zu halten. Dazu gehört, dass wir alle jetzt möglichst wenige Kontakte haben und den Aufenthaltsort so selten wie möglich wechseln.

Also fahren Sie bitte möglichst selten zu Ihrer Familie und rufen Sie bitte in Ihrer Einrichtung an, BEVOR Sie sich auf den Rückweg zur BRÜCKE-Einrichtung machen. Eine Rückkehr muss immer geprüft und besprochen werden.

Ich bin Besucher*in einer BRÜCKE-Tagesstätte. Sind die Tagesstätten geöffnet? Darf ich dort hingehen?

In unsere Tagesstätten können Sie ab dem 23.3. nicht mehr kommen. Auch ein Mittagessen kann dort nicht mehr angeboten werden. Sie können uns von 9-17 Uhr anrufen. Wir bieten Einzelgespräche im Freien (bitte Abstand einhalten!), Telefon- und Mail-Kontakte an. Unsere Mitarbeiter*innen halten den Kontakt zu Ihnen!

Ich bin bei der PIA (Psychiatrische Institutsambulanz) in Behandlung. Ist die PIA geöffnet?

Die PIA arbeitet grundsätzlich weiter. Bitte rufen Sie in der PIA an und besprechen Sie dort, wie die vereinbarten Termine stattfinden sollen. Wir können telefonieren, uns im Freien zu einem Gespräch treffen, aber auch unter Einhaltung des Sicherheitsabstands in der PIA miteinander sprechen.

Außerdem möchten wir Sie auf das Onlineprogramm iFightDepression der Deutschen Stiftung Depressionshilfe hinweisen. Bei Bedarf können Sie sich dort mit einer einfachen Mail an folgende Adresse anmelden: ifightdepression@deutsche-depressionshilfe.de

Mehr Informationen finden Sie hier: Online-Programm zur Unterstützung gegen Depressionen der Deutschen Stiftung Depressionshilfe

Ich bin Patient*in in der Tagesklinik. Geht meine Behandlung weiter?

Die Behandlung wird aufgrund der Situation stark verändert durchgeführt, die Patient*innen können nicht mehr in Gruppen und nur in besonderen Fällen einzeln in den Räumen unserer Tagesklinik weiterbehandelt werden.

Wir nehmen regelmäßig werktags und nach Bedarf Kontakt zu Ihnen auf. Telefonisch sind wir für Sie erreichbar: Mo – Fr von 09.00 bis 13.00 Tel. 0451 300937-0.

Nehmen Sie auch gern per mail Kontakt mit uns auf: tagesklinik@diebruecke-luebeck.de

Für Patienten, die aus der Tagesklinikbehandlung ausscheiden, wird geprüft, ob eine ambulante Behandlung durch die Institutsambulanz sinnvoll ist.

Bitte beachten Sie auch unseren Hinweis auf das Depression-Online-Angebot der Deutschen Stiftung Depressionshilfe.

Ich habe einen Aufnahmetermin in der Tagesklinik. Wie geht es weiter?

Wir rufen Sie an und vereinbaren je nach Behandlungsbedarf Telefonkontakte mit Ihnen. Bei Fragen melden Sie sich gern bei uns.

Telefonisch sind wir erreichbar Mo- Fr von 09.00 bis 13.00 Tel. 0451 300937-0

Nehmen Sie auch gern per mail Kontakt mit uns auf: tagesklinik@diebruecke-luebeck.de

Ich werde üblicherweise von einem ambulanten Dienst der BRÜCKE Zuhause aufgesucht. Kommt dieser Dienst auch in der Corona-Krise zu mir?

Unsere BRÜCKE-Mitarbeiter*innen dürfen momentan Privatwohnungen nicht betreten. Wir bieten an, dass Sie telefonisch betreut werden oder ein persönlicher Kontakt bei einem Spaziergang im Freien stattfinden kann. Unsere Mitarbeiter*innen habe alle einen Passierschein für den Fall einer Ausgangssperre, so dass der Kontakt weiterhin möglich ist.

Ich habe Termine in der Ergopraxis. Kann ich diese wahrnehmen?

Nein, leider können Sie nicht vorbeikommen. Wir bereiten die Coronavirus-bedingte, vorübergehende Schließung der Ergopraxis vor. Wenn Sie einen Termin haben, rufen Sie uns bitte an, damit wir einen neuen festlegen können.

Ich bin betreut beschäftigt in BRÜCKE-Dienstleistungsangeboten. Darf ich weiterhin zur Arbeit kommen?

Derzeit gilt auch für die betreut Beschäftigten, dass unsere BRÜCKE-Dienstleistungsangeboten nicht betreten werden dürfen. Dieses gilt zunächst bis zum 19.04.2020. Danach hoffen wir, die Türen wieder für alle öffnen zu können.

Wir bieten Einzelgespräche im Freien (bitte Abstand einhalten!), Telefon- und Mail-Kontakte an. Unsere Mitarbeiter*innen halten den Kontakt zu Ihnen!

Bei Bedarf nehmen sie ansonsten Kontakt zu ihren Anleiter*innen oder Bezugsbetreuer*innen auf, um ihre individuellen Anliegen zu besprechen.

Ich bin in einer Rehabilitationsmaßnahme. Soll ich wie üblich in die Reha-Einrichtung der BRÜCKE kommen?

Die Rehabilitationsangebote werden in veränderter Form aufrechterhalten. Ihre Ansprechperson unserer Rehabilitationsangebote steht mit Ihnen hinsichtlich der Maßnahmeninhalte in ständiger Verbindung.

Momentan mache ich gerade ein Praktikum. Soll ich weiterhin zum Praktikum gehen?

Grundsätzlich ja, allerdings kann der Praktikumsgeber für sein Unternehmen Entscheidungen treffen, die Sie dann bitte berücksichtigen.

Finden die inklusiven Freizeitangebote und Gruppen statt?

Alle Gruppenangebote werden derzeit leider ausgesetzt. Bitte melden Sie sich bei Bedarf bei Ihren Ansprechpartner*innen und Gruppenleiter*innen.

Darf ich meine Angehörigen in den BRÜCKE-Einrichtungen besuchen?

Sie als Angehörige und wir als BRÜCKE möchten unsere Bewohner*innen und Klienten schützen. Ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen sind besonders durch das Corona-Virus gefährdet. Deshalb sehen Sie bitte in den nächsten Wochen von Besuchen ab. Wir bitten Sie um Ihr Verständnis und Ihre Mithilfe.

Woran erkenne ich, ob ich vielleicht erkrankt bin?

Achten Sie darauf, ob Sie zwei oder mehrere dieser Gesundheitsprobleme an sich bemerken: Fieber, Husten, Atemprobleme, und Kopfschmerzen.

Wenn ja, dann TELEFONIEREN Sie bitte mit Ihrer Hausärztin / Ihrem Hausarzt oder melden Sie sich unter der Ärzte-Hotline 116 117 (rund um die Uhr), um das weitere Handeln zu besprechen. Bitte gehen Sie NICHT in Arztpraxen oder in die Notaufnahme.

Was unternimmt die BRÜCKE, um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen?

Wir setzten alle vom Bundesgesundheitsministerium, dem Robert-Koch-Institut und dem Land Schleswig-Holstein angeordneten Maßnahmen konsequent um und raten auch allen Nutzer*innen unserer Angebote, diese einzuhalten.

Bundesgesundheitsministerium

Robert-Koch-Institut

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Was kann ich selber tun, um mich vor dem Coronavirus zu schützen?

Die 10 wichtigsten Hygieneregeln:

An wen wende ich mich bei offenen Fragen?

Wenn Sie von der BRÜCKE Lübeck betreut, begleitet oder behandelt werden, wenden Sie sich bei Fragen an Ihre Ansprechpartner*innen in unseren Einrichtungen.

Informationen der BRÜCKE Lübeck finden Sie auch auf Facebook